Charlotte Lindner
Mein Studium der Humanmedizin habe ich in Göttingen, Rom und Kiel absolviert. Es folgte die fachärztliche Ausbildung in der Frauenklinik und dem Institut für Humangenetik. Nicht zuletzt durch den für GynäkologInnen obligaten Erwerb der Qualifikation „Psychosomatische Grundversorgung“ habe ich in dieser Zeit gelernt, dass körperliche und seelische Gesundheit einander bedingen und nicht getrennt voneinander betrachtet werden können. Für mich folgerichtig habe ich berufsbegleitend die „Zusatzbezeichnung für fachgebundene Psychotherapie“ erworben.
Heute bin ich als Oberärztin in der Frauenklinik tätig und betreue zudem Frauen in eigener psychotherapeutischer Praxis. In der täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, dass sich diese Arbeitsbereiche überschneiden und meine Patientinnen von beiden Qualifikationen - Frauenheilkunde und Psychotherapie - profitieren. So verhilft mir meine psychotherapeutische Ausbildung zu einem tieferen, ganzheitlichen Verständnis meiner geburtshilflichen und gynäkologischen Patientinnen. Meine Patientinnen in der psychotherapeutischen Praxis wiederum profitieren von meinem gynäkologischen Fachwissen.

Psychotherapie ist eine wissenschaftliche fundierte, strukturierte und zielgerichtete Arbeit an Gedanken, Gefühlen und Verhaltensmustern. Im Gespräch mit der Therapeutin gelingt es zunächst, Emotionen wahrzunehmen und zu benennen und eigene Verhaltensmuster zu erkennen. Im Verlauf der Therapie begeben wir uns auf die Suche nach dem Ursprung aktueller Konflikte und Gefühle. So gelingt es, das eigene Erleben und Verhalten bewusst zu modulieren und neue, gesundere Verhaltensweisen zu etablieren.

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Viele Frauen kommen mit einem umschriebenen, aktuellen Problem in meine Praxis. Meist sind dies konkrete Symptome oder Herausforderungen, die in Zusammenhang mit Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt oder einer gynäkologischen Diagnose stehen (siehe Indikationen). Häufig reichen dann wenige Sitzungen, um durch ein Verarbeiten und Verstehen der Situation zurück zu Stabilität und Lebensfreude zu finden.
Einige Frauen kommen aber auch über einen längeren Zeitraum regelmäßig zur Therapie. Häufig sind der Grund für die Vorstellung dann auch psychische Beschwerden, die nicht unbedingt in Zusammenhang mit einer gynäkologischen Erkrankungen stehen.
Meine Psychotherapeutische Ausrichtung ist tiefenpsychologisch fundiert, ich integriere jedoch auch verhaltenstherapeutische Herangehensweisen und diverse etablierte Coachingmethoden in meine Arbeit.
Viele Frauen kommen mit einem umschriebenen, aktuellen Problem in meine Praxis. Meist sind dies konkrete Symptome oder Herausforderungen, die in Zusammenhang mit Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt oder einer gynäkologischen Diagnose stehen (siehe Indikationen). Häufig reichen dann wenige Sitzungen, um durch ein Verarbeiten und Verstehen der Situation zurück zu Stabilität und Lebensfreude zu finden.
Einige Frauen kommen aber auch über einen längeren Zeitraum regelmäßig zur Therapie. Häufig sind der Grund für die Vorstellung dann auch psychische Beschwerden, die nicht unbedingt in Zusammenhang mit einer gynäkologischen Erkrankungen stehen.
Meine Psychotherapeutische Ausrichtung ist tiefenpsychologisch fundiert, ich integriere jedoch auch verhaltenstherapeutische Herangehensweisen und diverse etablierte Coachingmethoden in meine Arbeit.
Ich bin mit großer Freude Geburtshelferin.
Auch für die Frauen ist der Eintritt einer Schwangerschaft meist Grund zur Freude und voller positiver Erwartungen. Gleichzeitig ist es aber auch eine Zeit großer Veränderungen, die psychische Herausforderungen darstellen können. Körperliche Veränderungen, veränderte Rollenbilder und die anstehende Geburt können Unsicherheit und Ängste schüren.
Einer meiner Behandlungsschwerpunkte liegt deshalb in der psychotherapeutischen Begleitung von Frauen in der Schwangerschaft und nach der Geburt.


Manchmal verläuft die Geburt selber auch ganz anders als erwartet und ist geprägt durch Interventionen und Komplikationen. Dies kann als belastend oder gar traumatisch erlebt werden und seelische Verletzungen hinterlassen.
Auch wenn die Schwangerschaft und Geburt unkompliziert verlaufen, kann es in den Wochen und Monaten nach der Geburt - gelegentlich auch schon während der Schwangerschaft - zu einer peripartalen Depression (PPD) kommen. Mit etwa 15-20% aller Schwangeren beziehungsweise Wöchnerinnen sind relativ viele Frauen hiervon betroffen. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Grübelneigung und ein Gefühl der inneren Leere, bis hin zur fehlenden Bindung zum eigenen Kind.
Wenn eine PPD frühzeitig als solche erkannt und behandelt wird, ist die Prognose sehr gut.
Manchmal verläuft die Geburt selber auch ganz anders als erwartet und ist geprägt durch Interventionen und Komplikationen. Dies kann als belastend oder gar traumatisch erlebt werden und seelische Verletzungen hinterlassen.
Auch wenn die Schwangerschaft und Geburt unkompliziert verlaufen, kann es in den Wochen und Monaten nach der Geburt - gelegentlich auch schon während der Schwangerschaft - zu einer peripartalen Depression (PPD) kommen. Mit etwa 15-20% aller Schwangeren beziehungsweise Wöchnerinnen sind relativ viele Frauen hiervon betroffen. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Grübelneigung und ein Gefühl der inneren Leere, bis hin zur fehlenden Bindung zum eigenen Kind.
Wenn eine PPD frühzeitig als solche erkannt und behandelt wird, ist die Prognose sehr gut.
Eine besondere Herausforderung ist es aber auch, wenn Ihr Kinderwunsch unerfüllt bleibt und Sie lange auf das Eintreten einer Schwangerschaft warten müssen, oder die Schwangerschaft eintritt, es dann aber zu einer Fehlgeburt kommt.
Aber auch wenn eine Frau oder ein Paar sich bewusst für die Beendigung einer Schwangerschaft entscheidet, kann dies zur psychischen Destabilisierung führen. Neben der körperlichen und hormonellen Belastung können Trauer, Schuldgefühle und Stigmatisierung eine Rolle spielen.


Viele gynäkologische Erkrankungen wie hormonelle Funktionsstörungen (zum Beispiel in Zusammenhang mit einem Polycystischem Ovarsyndrom) oder chronische Schmerzerkrankungen wie die Endometriose stellen eine große Belastung für die betroffenen Frauen dar. Nicht selten geht der Diagnosestellung hier ein langer Leidensweg, häufig auch mit einer Trivialisierung der Symptome durch das Umfeld oder medizinisches Personal, voraus.
In all diesen Situationen begleite ich Sie gerne therapeutisch und unterstütze Sie mit meiner gynäkologischen und psychotherapeutischen Erfahrung.
Wie oben beschrieben, können Sie sich aber auch gerne mit psychischen Herausforderungen, die nicht in Zusammenhang mit einer körperlichen Diagnose stehen, in meiner Praxis vorstellen.
Bitte beachten Sie, dass ich in meiner Praxis ausschließlich Frauen beziehungsweise FLINTA*-Personen behandele. Eine Ausnahme stellen die Partner der betroffenen Person dar. Auch Väter, die während der Geburt traumatische Erfahrungen gemacht haben, dürfen sich gerne in meiner Praxis vorstellen. Ebenso willkommen sind natürlich Neugeborene und Babys. Während der Therapie darf gerne gestillt, geschaukelt und gewickelt werden.
Ein Großteil der privaten Krankenversicherungen übernimmt die Kosten für eine Psychotherapie. Die Bedingungen hängen dabei jeweils von Ihrem Versicherungsvertrag ab. Informieren Sie sich deshalb bitte vor Therapiebeginn über die Konditionen Ihres Vertrags. Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ).
Nach vorheriger Genehmigung ist eine Psychotherapie für Beamtinnen beihilfefähig. Auch hier richtet sich die Abrechnung nach der GOÄ.
Selbstverständlich können Sie die Kosten für eine Psychotherapie auch selber tragen. Orientiert an der GOÄ betragen die Kosten pro 50 Minuten derzeit 92,50€. Wenn Sie diese Gebühr nicht aufbringen können, melden Sie sich gerne bei mir, wir finden gemeinsam eine Lösung.